Mittwoch, 30. April 2008

frau rheims und das abgeschlossene zimmer

das ist bettina rheims (*1952 in paris). sie ist seit anfang der 80er jahre eine international gefragte fotographin. sie war mir nicht bekannt. ihre bilder schon. die provokative art frauen in den bildvordergrund zu stellen. als ob sie sich schnell für einen fotographen ausziehen und posieren, ja, ausliefern müssten. eine art gestellte hingabe.
aber das gegenteil ist der fall. beim durchsehen ihrer arbeiten stelle ich fest, dass frau rheims ihren 'frauen' stolz gibt. sex. witz. der betrachter ist vielmehr ausgeliefert. dieser backround gibt mir die chance mich mit den motiven besser zu identifizieren. zu lächeln.
bettina rheims also.



noch paar werke aus dem bildband chambre close (zu deutsch: abgeschlossenes zimmer).





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das habe ich aus berlin mitgebracht bekommen. ein plakat für eine ausstellung des frankfurter kunstvereins 1993.
das model muss sich noch an meine aufgerissenen augen gewöhnen.
vielleicht bleibt es bei mir. vielleicht auch nicht.

Samstag, 26. April 2008

frühling

es wird wärmer. und bunter. ganz langsam.

und ich schaue mir das biosupermarkprospektheft an. die heizung ist aus. die balkontür offen.

so soll es sein.

Freitag, 25. April 2008

red2



so alt wie ich und bodenständig. derzeit in madrid. und rot.

good will hunting


nein, nicht das drama von gus van sant.
das ist will. ein 'adeliger' (o-ton besitzer) jack russel terrier. leider sehe ich ihn viel zu selten. und seine 95 000 haare pro quadratzentimeter, die er freudig hinterlässt. sein winseln und weinen sind das sahnehäubchen.
ach, will, du brauchst kein sozialisierungsprogramm. keinen psychologen. du bist wie du bist.
kiss the good guy.

Mittwoch, 23. April 2008

good morning




my head is my only house unless it rains

i’ll let a train be my feet if it’s too far to walk to you
and if a train don’t go there
i’ll get a jet or a bus
'cuz I’m gonna find you
you’re gonna see my shadow soon around you
and my head is my only house unless it rains
i’ve walked the meadow plains
water deserts on my eyes until i find you
i won’t sleep until i find you
i won’t eat until i find you
and my heart won’t beat
until i wrap my arms around you
and my arms are just two things in the way till i can wrap them around you
you can make a sad song happy
and a bad world good
i can feel you out there movin’
you’re mine and i know i’ll find you
and my head is my only house until i found you
i hate to hear other people hear me sing this song
if it reaches you before i do
follow this song to i love you
that’s where i’ll find you
and my head is my only house unless it rains
and my head is my only house unless it rains
and my head is my only house unless it rains
and my head is my only house
my head is my only house
my head is my only house
my head is my only house
unless it rains
unless it rains
unless it rains
unless it rains

lyrics/ebtg

gefährte

auf meinem nachhauseweg traf ich das.
stand so rum. so ganz alleine. und wartete.

ganz ohne besitzer.

wenn es nicht so treu und gross gewesen wäre, hätte ich es mit heim genommen.

Dienstag, 22. April 2008

wieder mal

das erste mal sah ich seine werke (face to face 8) auf dem friedensplatz ende september 2001 in darmstadt - durch zufall. die fotographien wurden auf 1m x 2m vergrössert. paar dieser stücke habe mit meiner kamera aufgenommen, welche leider nur eine uralte spiegelreflex war. wirklich losgelassen haben mich die originaleindrücke nicht - der name des künstlers ist mir naiverweise entfallen - mir blieben nur verschiedene portraits von reisenden in den u -bahnen und metros europäischer großstädte in gedanken. bis heute.

und das habe ich gottseidank gefunden:


georgi dawidowitsch rader, moskauer metro ,silver gelatine print 60x90 cm

klementyna zielinska (warschauer u-bahn) silber gelatine print60x90 cm

ilse gewenz-medler (berliner u-bahn) silver gelatine print60x90 cm


>mein lieblingsportrait<


lisa gaultier mit vater gabriel (pariser u-bahn) silver gelatine print60x90 cm


und auch das:

tomasz kizny (*1958 in polen) ist nicht nur ein fotograph - das musste ich bei näherem lesen und hinsehen schnell feststellen. richtig bekannt wurde er durch seine journalistische tätigkeit und als schriftsteller.

2003 brachte er das monumentale dokumentationsband GULag (russ.: hauptverwaltung der besserungsarbeitslager) in paris heraus. dafür hat kizny 15 jahre recherchiert, viele historische fotos aus dem GULag gesammelt, orte und überlebende aufgesucht und zahlreiche eigene aufnahmen gemacht. zu sehen sind zwangsarbeiter, welche in der arktischen kälte nach gold und uran schürfen mussten, die nie vollendete nordeisenbahn, bei deren bau tausende gefangene ihr leben ließen, steckbrieffotos von häftlingen und vieles traurige mehr.


tomasz kizny "GULag". text englisch. ca. 457 bilder, 496 seiten

das alles zeigt mir, dass kunst nicht nur 'qualvoll' schön, exorbitant, sondern auch sehr informativ und sehr viel arbeit sein kann.

Montag, 21. April 2008

p.s.

wir haben vollmond.

Sonntag, 20. April 2008

die


mit dem titel- when things cast no shadow - öffnet die berliner biennale zum 5.mal ihre pforten (kuratoren adam szymczyk und elena filipovic).
ein wichtiges ziel dieser e.V. ist es, die weniger popuäre oder etablierte künstlerschaft zu publizieren und somit zu fördern.
trends und tendenzen dieses kunstlabors werden beleuchtet, kritisiert und diskutiert.
auf dem zweiten blick, jedoch ausschlaggebend, ist solch eine veranstaltung ein-auge-und-ein-ohr, eine art seismograph der kulturellen und gesellschaftlichen entwicklung unseres landes.



auch ein grund berlin zu besuchen.

anima(l)tion

neulich beim friseur.

sie kaufen nicht nur ein neues haupt -

sie kaufen eigenartigen kitschkitsch für ihr zuhause


fühle mich wie alice im wunderland.

resümee : haare bleiben dran.