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Sonntag, 23. März 2014

vakante stellen oder der tag der geschlossenen tür

wenn weisser reis auf einmal dirty ist und schwarzer espresso durchsichtig, wenn dreckige wäsche-  nach der 30. wäsche dreckige wäsche bleibt, wenn die nacht mir fragen aufwirft, die mein tag nicht beantworten kann, dann weiss ich, dass heute der tag der geschlossenen türe ist. ich ziehe die ärmel meines pullovers ganz lang, um mich darin zu verstecken. ich richte den kragen meines mantels in den himmel und schaue den tunnel an, der auf mich zukommt. ich mag den tunnel. es gibt dann nur einen weg. und zwar geradeaus. ich mag geradeaus. dabei muss ich nicht mal das licht am ende des tunnels sehen. ich gebe zu, dass meine laune nicht die beste ist, dass meine vertrauten mich mit kugelrunden fragend augen anschauen und ich mich nicht mehr über faustgrosse schweissränder unter meinen armen wundere, da ich was verarbeite. ja, es ist arbeit. herzklopfen. es ist adrenalin. es ist alles anders. und neu. in den letzen wochen waren es gedanken im rausch. nun sind die gedanken im raum. vielleicht ist morgen wieder alles offen. morgen ist montag. und es gibt vakante stellen. kuchen. kuchenkrümel. hilflose bedienungen und satten espresso.

Montag, 21. November 2011

mon-day


die sonne scheint. etwas müde und langsam bin ich. etwas verquollen. aber- die woche hat mich immer wieder.
tralalala.

Montag, 7. November 2011

sicht


gräulicher montag. blick auf kleistermenschenbüros. nette nackenverspannung. eine frühreife banane zum frühstück. ich brauche sport. arrgg. die woche hat mich wieder.

Montag, 31. Oktober 2011

montag

noch etwas zerknittert blicke ich in die neue woche rein.
zeitumstellung geschafft. es ist hell. gelbe blätter rascheln. es ist mild- habe
ich gestern gehört.
natürlich habe ich keine lust zu arbeiten. das liegt am wochenende. neu. und schön. und nicht blauäugig. kein storm in a tea-cup.

alles andere bringt die zeit. und ort.

Montag, 24. Oktober 2011

1100


besuche hatte mein kleiner blog in den letzten 4wochen.
das freut mich.

naja. hm. irgendwie fällt mir jetzt gar nichts ein. doch.

montage mag ich nicht. die dunkelheit nervt. kochen tut gut. und ich lese zum zweiten
mal millers wendekreis des krebses. grobe thematik. aber manchmal passt es. ins köpfchen.

Montag, 10. Oktober 2011

need








ich mag zwar keine pferde. aber ich mag dieses pferdchen an einer feinen kette. diese sollte aber etwas länger sein, als bei dem jungen mann.




ist mir eben so eingefallen.

Montag, 30. Juni 2008

deutschland, morgens um

7:08 im halbleeren IC: verschlafen sitze ich auf meinem platz. bald gesellt sich ein adretter zegna-anzug zu mir und fragt höflich,ob der sitz neben mir noch frei sei. der junge sieht gut aus, riecht gut, netter anzug (3pluspunkte): ok! ist frei!
er bringt seine tasche und sakko unter, setzt sich und beginnt seinen spiegel zu lesen (1pluspunkt).
nach 2 minuten fängt mein attraktiver nachbar an, seine nasennebenhöhlen zu belüften und von nächtlichen sekreten zu befreien, selbstverständlich verbunden mit gurgelnden und krächzenden geräuschen (10minuspunkte). ich dachte, diese performance sei einmalig, aber bald fand er gefallen an seiner morgentoilette und begleitete das ganze mit einem nervtötenden klang, welches sich verdammt noch mal nach rotz-hoch-ziehen anhörte (10minuspunkte). unglaublich. schon mal was von taschentüchern gehört? softschnäuzen? zugnachbarwertschätzen? ich stellte die musik meines ipods lauter - keine chance. die lautstärke der rasselnden atemwege meines nebenmannes passte sich an. mein abendessen kam mir hoch. seine nase tropfte wie wasser. sein spiegelheftchen wurde nass. ich musste fast kotzen. leider hatte ich keine taschentücher dabei. er wohl auch nicht. ich sah die schniefende kreatur (1pluspunkt) an. seine nase. diese ähnelte einem vulkan. kurz vor dem ausbruch. mein gott.

irgendwie bekam ich mitleid. und versuchte die schuld auf die deutsche bahn zu schieben. was sind denn diese klimaanlagen auch so kühl eingestellt?! morgens. kann man nicht mal an die mitreisenden denken? der reflektorische schnupfen wurde nach 20 minuten (des grauens) besser, mein herzschlag und mein magen ruhiger. mein zuggenosse wirkte beherrscht.
geht doch. 7:37- ich steige aus. geheilt.

resümee: zegna-anzüge verbergen nicht nur nasale leiden, auch verwahrlosten benimm, keine taschentücher und die hilflosigkeit eines 5jährigen. insgesamt 13minuspunkte.

Montag, 19. Mai 2008

wochendkuschler

heute morgen ist es mir wieder aufgefallen. überall standen sie. am bahnhof, im zug, auf den rolltreppen, an der bushaltestelle. typisch ist das zusammengeschweisste verharren, innige umarmungen, direkte blicke oder geschlossene augen, eine art glückseeligkeit umgibt sie.
die wochenendkuschler.
dieses phänomen tritt nur montags auf. zumindest fällt es mir da am meisten auf. es ist auch leicht zu erklären: montags (nach einem schönem wochenende) trennen sich die pärchen sehr schlecht voneinander.

und man muss sich an ihnen vorbeidrängeln. so geschickt, um sie nicht aus ihrer zweisamkeit zu reißen. sie zu stören. sie abzulenken.

ich hasse montage.