Sonntag, 1. April 2012
sonntag
und dann denke ich manchmal über das 'bessere leben' nach.
verdammt juliette. ich beobachte dich seit 1988. wie echt kannst du noch spielen? und du siehst hervorragend aus.
chapeau!
Donnerstag, 29. März 2012
Freitag, 30. September 2011
little one
ja, das bin ich.Dienstag, 1. Juli 2008
Donnerstag, 5. Juni 2008
quadratisch praktisch und pünktlich
übersetzt heisst das: leo, bring uns ihre köpfe. na prost mahlzeit. deutschland erbost.
würde man tiefer in die mediengeschichte polens eintauchen, würde man schnell feststellen,
dass die polen schon immer die deutschen wenn auch nur -subtil veräppelt haben. ob in filmen, rundfunk, tv-sendungen, büchern oder wie hier - offenherzig über die regenbogenpresse .
die polen haben zwar viel sinn für humor, doch sind sie auch nachtragend. ein spürbarer nachkriegs-komplex. der 3.reich-brei wird immer wieder aufgekocht. diese 'kleinen' aktionen stopfen die löcher der immernoch zerrissenen geschichte polens vor 70 jahren. nationalistische sprüche sind in dem fall nichts gegen nationalsozialistische taten von einst, denken sich viele. also wird jedes ereignis wahrgenommen um 'nett' daran zu erinnern.
(deutschlands trojanisches pferd)
(stiefmutter europas)
ich kann beide seiten verstehen. zum einen finde ich solche zeitungsartikel schön kreativ und schonungslos provokativ, doch sollte man nicht noch tiefer ins nazi-image der deutschen bohren und gar so blutrünstig sein.
die deutschen sollten die dinge nicht zu ernst nehmen, sondern es als sportlich betrachten und das am sonntag beweisen.
und eigentlich ist das eine hervorragende marketingstrategie- wahrscheinlich werden mehr als nur deutsche und polnische autofähnchen verkauft.
Dienstag, 22. April 2008
wieder mal
und das habe ich gottseidank gefunden:
georgi dawidowitsch rader, moskauer metro ,silver gelatine print 60x90 cm
klementyna zielinska (warschauer u-bahn) silber gelatine print60x90 cm
ilse gewenz-medler (berliner u-bahn) silver gelatine print60x90 cm
>mein lieblingsportrait<

lisa gaultier mit vater gabriel (pariser u-bahn) silver gelatine print60x90 cm
und auch das:
tomasz kizny (*1958 in polen) ist nicht nur ein fotograph - das musste ich bei näherem lesen und hinsehen schnell feststellen. richtig bekannt wurde er durch seine journalistische tätigkeit und als schriftsteller.
2003 brachte er das monumentale dokumentationsband GULag (russ.: hauptverwaltung der besserungsarbeitslager) in paris heraus. dafür hat kizny 15 jahre recherchiert, viele historische fotos aus dem GULag gesammelt, orte und überlebende aufgesucht und zahlreiche eigene aufnahmen gemacht. zu sehen sind zwangsarbeiter, welche in der arktischen kälte nach gold und uran schürfen mussten, die nie vollendete nordeisenbahn, bei deren bau tausende gefangene ihr leben ließen, steckbrieffotos von häftlingen und vieles traurige mehr.
tomasz kizny "GULag". text englisch. ca. 457 bilder, 496 seiten
das alles zeigt mir, dass kunst nicht nur 'qualvoll' schön, exorbitant, sondern auch sehr informativ und sehr viel arbeit sein kann.

