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Samstag, 2. März 2013

geschichten


Freitag, 15. Februar 2013

gedanke



'der schmerz vergeht - aber die schönheit bleibt.'
(auguste renoir, 1841- 1919)

Donnerstag, 10. November 2011

mitbringsel




die 'erektion' hat mir mein bester freund vor paar tagen aus n.y. mitgebracht.

die 'liebe' habe ich vor 1,5 jahren selbst geschossen.

sehr schön.

Freitag, 23. September 2011

love

kleiner mutierter smiley. und kann nix.

Dienstag, 3. Juni 2008

neulich

war ich mit einem sehr guten freund unterwegs und er zeigte mir das



es ist ein café. eine werkstatt.und ein laden. hier werden kleine puppen hergestellt. mit namen wie mino. bösling. angsthase oder etwas.
unten das team. neee. die kleinen freunde.


nicht zu vergessen - der selbstgemachte kuchen.

aber das sind die würstchen. natürlich aus stoff.

das ambiente ist offenherzig. ruhig. bescheiden.
hätte stundenlang draussen vor dem kaffee auf dem sessel sitzen können.
interessante gegend. die strasse hat es mir angetan.

noch stehen dort wohnungen frei.

http://www.jagdschloss-frankfurt.de/

Mittwoch, 28. Mai 2008

'die haut erzählt so vieles'

noch zu haben
s. post 30/04/08

Dienstag, 22. April 2008

wieder mal

das erste mal sah ich seine werke (face to face 8) auf dem friedensplatz ende september 2001 in darmstadt - durch zufall. die fotographien wurden auf 1m x 2m vergrössert. paar dieser stücke habe mit meiner kamera aufgenommen, welche leider nur eine uralte spiegelreflex war. wirklich losgelassen haben mich die originaleindrücke nicht - der name des künstlers ist mir naiverweise entfallen - mir blieben nur verschiedene portraits von reisenden in den u -bahnen und metros europäischer großstädte in gedanken. bis heute.

und das habe ich gottseidank gefunden:


georgi dawidowitsch rader, moskauer metro ,silver gelatine print 60x90 cm

klementyna zielinska (warschauer u-bahn) silber gelatine print60x90 cm

ilse gewenz-medler (berliner u-bahn) silver gelatine print60x90 cm


>mein lieblingsportrait<


lisa gaultier mit vater gabriel (pariser u-bahn) silver gelatine print60x90 cm


und auch das:

tomasz kizny (*1958 in polen) ist nicht nur ein fotograph - das musste ich bei näherem lesen und hinsehen schnell feststellen. richtig bekannt wurde er durch seine journalistische tätigkeit und als schriftsteller.

2003 brachte er das monumentale dokumentationsband GULag (russ.: hauptverwaltung der besserungsarbeitslager) in paris heraus. dafür hat kizny 15 jahre recherchiert, viele historische fotos aus dem GULag gesammelt, orte und überlebende aufgesucht und zahlreiche eigene aufnahmen gemacht. zu sehen sind zwangsarbeiter, welche in der arktischen kälte nach gold und uran schürfen mussten, die nie vollendete nordeisenbahn, bei deren bau tausende gefangene ihr leben ließen, steckbrieffotos von häftlingen und vieles traurige mehr.


tomasz kizny "GULag". text englisch. ca. 457 bilder, 496 seiten

das alles zeigt mir, dass kunst nicht nur 'qualvoll' schön, exorbitant, sondern auch sehr informativ und sehr viel arbeit sein kann.

Sonntag, 20. April 2008

die


mit dem titel- when things cast no shadow - öffnet die berliner biennale zum 5.mal ihre pforten (kuratoren adam szymczyk und elena filipovic).
ein wichtiges ziel dieser e.V. ist es, die weniger popuäre oder etablierte künstlerschaft zu publizieren und somit zu fördern.
trends und tendenzen dieses kunstlabors werden beleuchtet, kritisiert und diskutiert.
auf dem zweiten blick, jedoch ausschlaggebend, ist solch eine veranstaltung ein-auge-und-ein-ohr, eine art seismograph der kulturellen und gesellschaftlichen entwicklung unseres landes.



auch ein grund berlin zu besuchen.

Sonntag, 23. März 2008

die totale aufklärung

alexander kosolapov, lenin - coca-cola, 1993


heute ist mir das ins auge gestochen:
MOSKAUER KONZEPTKUNST 1960-1990
'die ausstellung bietet erstmals einen umfassenden überblick über die im westen immer noch wenig bekannte konzeptkunst im spät- und postsowjetischen russland. der moskauer konzeptualismus begann bereits ende der sechzigerjahre im sowjetischen untergrund, wobei sich in den aktionen, installationen und texten die existenzielle erfahrung widerspiegelt, teil eines politischen konzeptes zu sein. da das kunstleben in der sowjetunion einer strengen ideologischen zensur unterstand, wurde die aktivität der moskauer konzeptualisten notwendigerweise politisch und kritisch, eigneten sie sich doch das interpretationsprivileg an, das allein der kommunistischen partei zustehen sollte. die ausstellung präsentiert künstler wie erik bulatov, ilya kabakov, komar/melamid, alexander kosolapov, igor makarevich/jelena jelagina, andrej monastyrskij, boris mikhailov, dmitri prigov, leonid sokov und vadim zakharov und schließt damit an die SCHIRN-ausstellung „traumfabrik kommunismus“ an, die sich mit der sowjetischen kunst der stalinzeit auseinandersetzte. '
zu geniessen und bestaunen vom :21. jUNI - 14. sEPTEMBER 2008

Mittwoch, 19. März 2008

die geschichte vom märchen







der debütfilm des italomerikanischen schauspielers vincent gallo, der seiner heimatstadt buffalo ein denkmal und in dieser ode der einsamen herzen, uramerikanische mythen und traumata
wie die verlorene kindheit, verlustangst und verborgene gewalt, reflektiert. die zunächst düstere grundstimmung des unhandlichen, ja sperrigen films wird im laufe der handlung letztendlich aufgehoben.

der protagonist. ein antiheld. hager. gefängnisblass. mit enger lederjacke und roten stiefeletten. auf einer parkbank. zusammengekauert. billy brown wird nach 5jahren aus dem gefängnis entlassen und als niemand am tor auf ihn wartet, möchte er am liebsten wieder hinter gitter zurück. doch er muss mit der realität fertig werden. in buffalo kidnappt er eine junge ballettschülerin (eine nymphe mit lächerlichem tanzkostüm und großen augen, dafür keiner geschichte), die während des besuchs bei seinen eltern (primär autismus gepaart mit cholerik -ein gleichsamer amerikanischer alptraum absurder normalität) vorgeben muss, seine frau zu sein und die sich mehr, als ihm lieb ist, in diese rolle steigert. auf der bowlingbahn findet er sein selbstbewusstsein zurück, aber es braucht noch einige begegnungen, ein heißes bad, telefonate und die ihn inzwischen liebende junge frau, bis billy wirklich wieder er selbst ist und sich zu (s)einer frau bekennt.

die poetische qualität von buffalo 66 zeigt sich für mich in der distanz des paares. dieses 'dazwischen'. lieben und nicht-lieben. erwartungen und nicht-erwartungen. die seltsame norm visualisiert gallo u.a. am photoautomaten:"komm schon, wie mann und frau. wir fassen uns nicht an und überbrücken die zeit. wie mann und frau." eine liebe ist es trotzdem. bedingunglos. mit marotten. obsessionen. still schmerzhaft. ein märchen, sagt jemand. eine geschichte davon, sage ich. die erzählhaltung verhält sich minimalistisch und lakonisch. standbilder vermitteln die o.g. distanz zur nähe. der film wird musikalisch von gallos 'lonely boy' oder dem titel 'heart of the sunrise' von yes begleitet.
gallo bringt nicht unabsichtlich autobiographische züge in sein werk. in jedem seiner interviews erträgt man das dürsten, eine leidenschaftliche und skurille suche eines einzelgängers nach anerkennung. die pure provokation, durch den eigenen imagekrieg, begleitet uns als zuschauer durch den ganzen film: idee, drehbuch, musik, regie, kostüme, sogar das make-up hat gallo erschaffen. einzelne filmszenen wurden im originalelternhaus gedreht und die charaktere der filmeltern sind denen der eigenen nachempfunden. eine tapfere verarbeitung seiner eigenen wunden kindheit? mit sicherheit. so öffentlich und persönlich es auch ist. es hat offenbar seltenheitswert.


Samstag, 5. Januar 2008

in einem hotel

in einem hotel, was kann da alles passieren? man verreist, man möchte übernachten. man trifft sich um eine geldübergabe zu machen. man trifft sich mit der geliebten. man nimmt ein zimmer, um sich dann darin aufzuhängen. was möchte uns wes anderson mit diesem kurzfilm sagen?

ich habe diesen nur in o-ton gesehen. neben der wunderbaren dunklen stimme von natalie portman und dem netten gesicht von jason schwartzman in begleitung der musik von peter sarstedt "where do you go to (my lovely) - denke ich: ok? anderson hat kunst entstehen lassen. eine amour fou - neben dem nicht unattraktiven po von portmann und der pompösen einrichtung des zimmers. es könnte auch auf der strasse oder in der metro gedreht werden. aber das macht eben den unterschied.http://www.mymovies.it/trailer/?id=54891 wenn ich eine begleitung finde, werde ich mir gerne den hauptfilm: darjeeling limited ansehen.