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Donnerstag, 13. Februar 2014

regentanz

es regnet. es ist kalter regen. trotzdem möchte ich am liebsten raus auf die strasse. der regen erwischt den asphalt. es dampft und riecht frisch. ich möchte meine arme hochstrecken. meinen mund aufmachen und die tropfen schlucken. so habe ich es als kind immer gemacht. regentanz nannte man das. auch wenn niemand tanzte. heute würde ich mich am liebsten dabei ausziehen. oder angezogen bleiben und warten, bis die nasse kleidung am körper klebt. sich alles abhebt. die kleidung eingeht. dann möchte ich die arme noch weiter nach oben strecken, bis ich die grauen wolken berühre. dann warte ich bis sie mich umarmen und nicht mehr gehen lassen.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

auslage






ach, das war gestern abend.

da ging noch ein warmer wind. viele leute auf den strassen. alleine oder

in grüppchen. pärchen. paar verträumte. paar aufmerksame.

paar einsame.

bahnfahren wollte ich nicht. ich lief.

und fand kleinigkeiten, die das leben schöner machen.

Dienstag, 16. August 2011

strassenhund



der kleine wartete gestern vor einer drogerie auf herrchen. ziemlich ängstlich & unsicher sah er mich an. konzentrierte sich auf das auf- & zugehen der tür.

richtig so.

auf fremde soll man ja auch nicht

schwanzwedelnd zulaufen.

treu.
das war er.

Freitag, 22. Februar 2008

le nuits

Mittwoch, 20. Februar 2008

es regnet in der


das foto wurde vor 10 tagen zum zeitpunkt der ultimativen sonneneinstrahlung & zum ausdruck geistiger + körperlicher freude gemacht. nun regnet es. es ist arschkalt. zusätzlich haben wir vollmond. kein wunder, dass alle verrückt spielen. vor allem ich. meine zunehmende aggressivität nimmt gottseidank durch zunehmende sportliche betätigung inform eines 20-km-nonstop-trips-auf-dem-fitnessrädchen rapide ab. sommer wünsche ich mir immernoch noch nicht. das wäre zuviel des guten.

Donnerstag, 14. Februar 2008

bodenständigkeitsprüfung

die besagte prüfung fand an einem samstag statt. ich hatte mir paar neue turnschuhe, sneaker, wie auch immer, geholt. ich fand das grau der betonsteine nicht schlecht. hatte einfach lust das festzuhalten. die sonne hat an diesem tag wirklich alles gegeben. was zur folge hatte, dass ich trotz steingrau-in-grau-beton fast ohnmächtig geblendet wurde.

wer es mag - ok. wer nicht, auch nicht schlimm.

Montag, 4. Februar 2008

p.s. important

kennt man das nicht? man ist alleine. man fühlt sich alleine. kann ja gut sein. aber - manchmal fehlt es einem an - ja wärme. menschlicher wärme. aufeinmal geht man nur zum friseur, weil man dort die haare gewaschen und gekrault bekommt. oder zum arzt. gehirnströme messen. oder so ähnlich. man beobachtet mit feuchten augen mamas and papas beim umarmen. die mutter das kind küssen. die oma den dicken dackel tätscheln. man kommt sich etwas alleine vor. oder man selbst umarmt plötzlich den busfahrer, die edekaverkäuferin oder sogar den chef. hhmmm, soweit sollte es doch besser nicht kommen.
ta daaa, es soll eine unspektakuläre interkulturelle und politisch korrekte lösung geben:

Montag, 14. Januar 2008

der weg zurück

was gibt es schöneres, als irgendwo einen erfrischenden abend verbracht zu haben - auch wenn man einen weiten heimweg hat, auch wenn es wie aus eimern schüttet, auch verdammt spät (oder früh) ist - aber man genau dann lust hat - diesen augenblick festzuhalten. mit einer hand drehend, wenn auch zittrig, mit der anderen hand lenkend, wenn auch unkoordiniert, die augen natürlich fest zusammengekniffen, die musik viel zu laut, aber innerlich zufrieden. wahrscheinlich ist die emotion sogar mit dem bildmaterial schlecht nachvollziehbar. however - es ging mir gut dabei.