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Mittwoch, 13. Februar 2013
Mittwoch, 13. Juni 2012
tief unten
zwei frauen pressen sich in die überfüllte u-bahn. ihre hände umschlingen die haltegriffe. eheringe blitzen auf. und schiefgefeilte fingernägel.
>hast du das gestern mitbekommen?<
>das mit der telefonanlage?<
>ja!<
>ich sag' es ja. mit der telefonanlage fängt es an. die firma ist bald pleite!<
>meinst du wirklich?<
>klar, das hatte ich schon mal so erlebt.<
>und? was machen die kinder?<
>gut, am wochenende sind sie wieder bei peter.<
>aha. und? hat peter noch die junge neue?<
>ach, hör mir auf. dieses luder. das ganze geld holt sie ihm aus der tasche. der ist blind vor liebe oder sex. keine ahnung.< das gesicht der frau rötet sich. nein, vielmehr bekommt sie heckmeckflecken.
> mach dir keinen kopf. sex. und mein mann. ich sag dir. der hat das wochenende in der garage verbracht. ausmisten hat er es genannt.< dieser dame beschlagen gerade die brillengläser.
> der sex ist bestimmt 18monate her. dafür haben wir einen neuen wagen. den darf ich dann fahren, wenn er getrunken hat.< hektisch werden die brillengläser geputzt.
>ehrlich? ich dachte bei euch ist es so idyllisch.<
>ja, im garten vielleicht. und jetzt in der garage.sei froh, dass du getrennt bist.>
>was ist mit dem typ aus der versicherungsabteilung? schwänzelt er immernoch um dich herum?>
>ach, der. mit mir will er mittagessen. und nach der arbeit trifft er sich mit dieser, dieser spanierin. carmen oder wie die heisst. da habe ich keine lust drauf. <
>echt? das ist ja ein arsch. >
>mhh. ja. ist er. im fahrstuhl hat er mich letztens richtig körperlich bedrängt. fand das schon toll, aber dann kam carmen in den fahrstuhl. auf ihren dürren storchenbeinen. mit ihr- ihr bleierndes parfum. unmöglich. haare hat die. doppelt so dick wie ich meine. und pechschwarz. igitt.<
>die rasiert sich tot!<
>wahrscheinlich!< grinsen macht sich breit.
>vergiss' ihn. der bekommt mit spanien noch genug krise.<
>ja, hast recht. und du denk' nicht an peters neue. die ist eh bald weg vom fenster, wenn sie ihn genügend ausgesaugt hat.<
>soll er mal schön auf die reinfallen. dann kommt er wieder angekrochen. aber dann ist es zu spät.>
>genau! <
nassgeschwitzt beobachte ich wie die frauen die ubahn verlassen. mit ihren mäntelchen. schirmen. und ihren douglasfalttaschen. wahrscheinlich voll mit sorgen.
>hast du das gestern mitbekommen?<
>das mit der telefonanlage?<
>ja!<
>ich sag' es ja. mit der telefonanlage fängt es an. die firma ist bald pleite!<
>meinst du wirklich?<
>klar, das hatte ich schon mal so erlebt.<
>und? was machen die kinder?<
>gut, am wochenende sind sie wieder bei peter.<
>aha. und? hat peter noch die junge neue?<
>ach, hör mir auf. dieses luder. das ganze geld holt sie ihm aus der tasche. der ist blind vor liebe oder sex. keine ahnung.< das gesicht der frau rötet sich. nein, vielmehr bekommt sie heckmeckflecken.
> mach dir keinen kopf. sex. und mein mann. ich sag dir. der hat das wochenende in der garage verbracht. ausmisten hat er es genannt.< dieser dame beschlagen gerade die brillengläser.
> der sex ist bestimmt 18monate her. dafür haben wir einen neuen wagen. den darf ich dann fahren, wenn er getrunken hat.< hektisch werden die brillengläser geputzt.
>ehrlich? ich dachte bei euch ist es so idyllisch.<
>ja, im garten vielleicht. und jetzt in der garage.sei froh, dass du getrennt bist.>
>was ist mit dem typ aus der versicherungsabteilung? schwänzelt er immernoch um dich herum?>
>ach, der. mit mir will er mittagessen. und nach der arbeit trifft er sich mit dieser, dieser spanierin. carmen oder wie die heisst. da habe ich keine lust drauf. <
>echt? das ist ja ein arsch. >
>mhh. ja. ist er. im fahrstuhl hat er mich letztens richtig körperlich bedrängt. fand das schon toll, aber dann kam carmen in den fahrstuhl. auf ihren dürren storchenbeinen. mit ihr- ihr bleierndes parfum. unmöglich. haare hat die. doppelt so dick wie ich meine. und pechschwarz. igitt.<
>die rasiert sich tot!<
>wahrscheinlich!< grinsen macht sich breit.
>vergiss' ihn. der bekommt mit spanien noch genug krise.<
>ja, hast recht. und du denk' nicht an peters neue. die ist eh bald weg vom fenster, wenn sie ihn genügend ausgesaugt hat.<
>soll er mal schön auf die reinfallen. dann kommt er wieder angekrochen. aber dann ist es zu spät.>
>genau! <
nassgeschwitzt beobachte ich wie die frauen die ubahn verlassen. mit ihren mäntelchen. schirmen. und ihren douglasfalttaschen. wahrscheinlich voll mit sorgen.
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